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In Berufsleben entlassen

In Berufsleben entlassen

Gießen, 23.07.10
Zaug entlässt junge Menschen ins Berufsleben - Grabe-Bolz macht Mut - Schneider: Echte Chance und solides Fundament
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Zaug entlässt junge Menschen ins Berufsleben - Grabe-Bolz macht Mut - Schneider: Echte Chance und solides Fundament
„Ausbildung ist das beste Projekt, das wir anzubieten haben - eine fachliche Ausbildung, die dazu befähigt, am Arbeitsmarkt nachhaltig Fuß zu fassen, die die Persönlichkeitsbildung fördert und zugleich mit der Stärkung individueller Kompetenzen verbunden ist“, beschrieb Zaug-Geschäftsführerin Monika Neumaier anlässlich der Verabschiedung von 32 Auszubildenden in sieben Berufen die Philosophie des Zentrums für Arbeit und Umwelt Gießen.
Dieses bietet Jugendlichen die Chance einer Ausbildung, die ansonsten wohl „unversorgt“ blieben - mit allen damit zusammenhängenden möglichen negativen Folgen für sie selbst und auch für die Gesellschaft. Ausbildungsleiter Georg Erb nannte die Berufssparten, in denen Zaug in Kooperation mit der Gesellschaft für Integration und Arbeit Gießen (Giag) ausbildet: Elektromonteure, Maler und Lackierer, Gebäudereiniger, Gartenbauhelfer, Hauswirtschafterinnen, Köche und Restaurantfachkräfte. Ein Drittel der Azubis waren Frauen, 44 Prozent haben einen Migrationshintergrund.
Landrätin Anita Schneider und Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz waren eigens in den Kiesweg nach Wieseck gekommen, um den Lehrlingen für ihren Ausbildungserfolg und Zaug für die wichtige Arbeit zu danken. „Gerade Wege gehen sich einfach“, machte Grabe-Bolz den jungen Berufsanfängern Mut, und Schneider sieht in der Ausbildung eine „echte Chance und ein solides Fundament“. Zumal Zaug auch bei der Stellensuche behilflich ist und somit die Betreuung über die eigentliche Ausbildungszeit hinaus ausweitet, betonte Neumaier.
„Und das gelingt uns von Jahr zu Jahr besser“, betonte die Geschäftsführerin, die zudem auf die Zulassung für gewerbliche Zeitarbeit und Arbeitnehmerüberlassung hinweist, über die Zaug seit 2006 verfügt. In dieser Zaug-Zeitarbeit kommen junge Leute unter, wenn der Sprung auf den ersten Arbeismarkt nicht im erhofften Maß gelingt.
Die 32 erfolgreichen Zaug-Azubis sind: Als Elektroanlagenmonteure Manuel-Alexander Rühl (Reiskirchen), Kevin Libawski (Buseck), Christian Handschuch (Lollar) sowie Sean Hull, Phone Naing, Sükrü Demir, Goran Grbavac und Raymund Erojo (alle Gießen). Die Gebäudereiniger Robel Ambaye (Gießen), George Girgis (Linden) und Patrick Huber (Pohlheim). Die Hauswirtschafterinnen Maria Kolomeez (Gießen) und Tanja Telizki (Pohlheim).
Die Köche Ekatarina Rempel (Linden), Alwina Schiller (Lich), Melissa Haleman (Langgöns), Johnatan Aranjo Sousaa (Lollar) und Siegfried Halilov (Gießen).
Die Maler und Lackierer Kevin Hofmann (Grünberg), Daniel-James Smith und Dennis Gomes-Marques (Buseck) sowie Julia Meiß, Mike Landgraf und Michael Hermann (alle Gießen). Und die Restaurantfachleute Aslan Eren (Buseck), Sevime Krasnici (Staufenberg), Christina Maaß (Pohlheim), Kamil Grolik (Grünberg) sowie Ali Al Dailami, Sevim-Gabriele Durak, Virginia Krämer und Stanislav Pogorelov (alle Gießen).



Foto: In sieben Berufe werden die jungen Leute nach ihrer Ausbildung bei Zaug entlasssen.Bild : eil



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