Porentief rein wird diese nämlich, wenn wir sie temperaturmäßig auf Hochtouren bringen – und wo ginge dies besser als in der Sauna oder im Dampfbad? Dabei ist das Reinigen weniger ein ästhetisches als vielmehr ein gesundheitliches Plus.
Die nordischen Völker haben es vorgemacht, aber längst ist das wohldosierte Schweißtropfen lassen auch bei uns zum Wellnessselbstläufer geworden. Auch im Sommer ist der Besuch einer Sauna ein Genuss. Vor allem, wenn der Sommer auf sich warten lässt oder die Stimmung durch anhaltende Regenzeiten vermiest. Die meist in südlichem Flair gestalteten Wellnessbereiche sorgen für eine Wohlfühl-Umgebung.
Der Wechsel vom extremen Schwitzen in der Sauna zum Abkühlen im kühlen Wasser belebt den Körper. Daher ist ein Saunagang besonders an heißen Tagen zu empfehlen, da es auch den Geist bei schwülem Wetter belebt und durch Wechselreize abhärtet. In der Sauna lässt es sich angenehm schwitzen und härtet so gegen Hitzewellen ab. Ein weiterer positiver Effekt von Saunagängen: in heißen Nächten schläft man besser.
Nach dem Saunagang kann man im Außenpool abkühlen und frische Luft tanken. Wer im Sommer statt im Ruheraum draußen entspannen und die Sonne genießen möchte, der muss sich besonders gut schützen. Die durchblutete Haut wird zwar schneller braun, ist nun aber viel empfindlicher für Sonnenbrand. Also: regelmäßiges Eincremen nicht vergessen und am besten auch mal im Schatten entspannen.
Die „Urmutter aller Schwitzkästen“ kommt aus Finnland. Mittlerweile tummeln sich die unterschiedlichsten Saunavariationen in den Wellnessbereichen.
Finnische Sauna – der Klassiker
Hier wird bei ca. 90 Grad Celsius und niedriger Luftfeuchtigkeit der Kreislauf auf Hochtouren gebracht. Durch den hohen Flüssigkeitsverlust wird der Körper entgiftet und entschlackt – ein ideales Antistress-Programm. Achtung: Je höher die Position in der Sauna, desto höher sind die Temperaturen. Anfänger sollten sich nicht schämen und auf alle Fälle als „Sauna-Untensitzer“ beginnen, um ihren Körper langsam an die Hitzereize zu gewöhnen.
Blockhaussauna im Freien – Sauerstoff
Das Blockhaus zum Schwitzen mit seinen diversen Aufgüssen mit Düften von Fichten- und Hochgebirgshölzern sowie Naturaromen steigert das Saunaerlebnis. Die anschließende Abkühlung im Freien gibt einen besonders gehaltvollen Frischekick.
Tiroler Schwitzstube – schonend schwitzen
ist eine Inhalations-Bio-Sauna bei 55 Grad Celsius und 65% Luftfeuchtigkeit. Diese Art von Sauna wird besonders wegen der angenehmen Temperatur geschätzt. Schwitz-, Dampf- und Inhalationskuren haben eine belebende und heilende Wirkung auf Körper, Geist und Seele.
Kristalldampfbad – der kleine Meer-Urlaub Im Kristalldampfbad
reinigen und pflegen zerstäubte Meersalze sowie ätherische Eukalyptus- und Minze-Extrakte bei ca. 45 Grad Celsius die Atemwege, Lungen und Bronchien. Dank der speziellen Dampftechnik in Kombination mit der Strahlungswärme der Kabine entsteht ein Klima, welches einem Aufenthalt am Meer entspricht!
Aroma-Dampfoase – kein Kreislaufkiller
Ein Aromabad in der Dampfoase macht die Haut wieder wunderbar zart, entschlackt und regeneriert die Atemwege. Durch die angenehme Temperatur von ca. 40 Grad Celsius und den verschiedenen Düften der Aromen, die Sie individuell wählen können, wirkt es angenehm und wenig Kreislauf-belastend.
Brechelbad – Alpenkräuter
Auch wenn die Finnen das Schwitzen erfunden haben: Etwas Lokalkolorit haben sich die Alpenländer dann aber doch nicht nehmen lassen und das Brechelbad erdacht. In dieser historischen Sauna, die meist rustikal eingerichtet ist, werden Kräuter und ätherische Öle, die zu vertiefter Atmung anregen, verwendet. Im Originalzustand, wie er früher häufig auf Bauernhöfen zu finden war, lagen Tannenzweige auf dem Boden, sozusagen als natürliche Fußreflexzonenmassage. Körbe an der Decke mit Tannenzapfen und anderen Nadelzweigen machen es zu einem besonders urigen Schwitzerlebnis.
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