
Der Landkreis Fulda
berücksichtigt bei der Umsetzung des Konjunkturpakets zur Überwindung der
Wirtschafts- und Finanzkrise besonders heimische Firmen.
Von 360 Aufträgen, die im vergangenen Jahr vergeben wurden,
gingen lediglich 21 außerhalb des Landkreises. Nach Angaben von Landrat Bernd
Woide handelte es sich dabei überwiegend um Spezialaufträge, die ortansässige
Firmen nicht ausführen konnten. Das Auftragsvolumen in 2009 belief sich auf rund 15,3
Millionen Euro.
Davon stammten 10,5 Millionen aus den Konjunkturprogrammen von
Bund und Land sowie 4,8 Millionen Euro aus Eigenmitteln des Landkreises. Von
den 68 Baumaßnahmen, die der Landkreis im Rahmen des Konjunkturpakets
angemeldet hat, sind inzwischen 24 abgeschlossen, 40 Maßnahmen im Bau und vier
weitere werden im Laufe dieses Jahres begonnen.
Das Konjunkturprogramm verfolge eine doppelte Zielrichtung,
betont Landrat Woide. Einerseits gehe es darum, die Bedingungen im Bereich des
Lernens und Lehren nachhaltig zu verbessern. Andererseits solle die Wirtschaft
gestärkt und ein kräftiger Wachstumsimpuls auch für heimische Unternehmen
gesetzt werden. „Mit öffentlichen Mitteln erhalten wir Arbeitsplätze vor Ort
und schaffen neue Beschäftigungsmöglichkeiten.“
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