Fulda | 29.03.2012
Grüner geht’s nicht: Markisen, die sich selbst mit Strom versorgen, hat Dickson-Constant auf der R+T in Stuttgart vorgestellt. Möglich machen es kleine Photovoltaik-Elemente, die der französische Hersteller technischer Textilien direkt in die hochwertigen Stoffe der „Orchestra“-Linie einarbeitet.
„Wir haben ausführliche Testphasen hinter uns gebracht, jetzt können wir die Marktreife feiern“, teilte Lars Rippstein, Geschäftsführer der deutschen Dickson-Niederlassung, auf der Messe mit. Die Solarzellen im Gewebe bieten bis zu 500 Watt Leistung, „das entspricht einer Stromerzeugung von drei Kilowattstunden pro Tag“, so Rippstein. „Und die reichen völlig aus, um zum Beispiel den Motor und die elektrische Sensorik für die Fernsteuerung einer Markise zu betreiben.“ Zusätzlicher Strom sei nicht erforderlich.
Die „Orchestra“-Textilien in 188 Ausführungen sind Teil der brandaktuellen Sonnenschutzkollektion COLOR’ADDICKT von Dickson-Constant – die mit Jeans-Varianten und Nadelstreifen-Looks, von lässig bis leuchtend besticht. Insgesamt 212 verschiedene Stoffe, unter anderem in 100 Uni-Tönen, konnten die Besucher der R+T erkunden. Das französische Traditionsunternehmen präsentierte außerdem zehn neue Looks von „Symphony“ und 14 Varianten der Serie „Opera“.
Gefragt war ebenso die selbstreinigende und wasserdichte Variante „Orchestra Max“, die zum Beispiel besonders geeignet für die ganzjährige Anwendung im Gastronomiebereich ist, erklärte Rippstein. Ebenfalls maximalen Schutz vor Regen biete „Sunworker Cristal“. Als eine „natürliche Klimaanlage“ wurde „Sunworker Open“ erstmals auf der Messe vorgestellt. „Durch die spezielle offenporige Textilstruktur dieses Sonnenschutzgewebes kann die warme Luft noch besser zirkulieren, so dass ein Hitzestau selbst bei tropischen Temperaturen gar nicht erst entsteht“, erklärt Rippstein die Eigenschaften des neuartigen Materials.
Ganz ohne Frage: Die außergewöhnlichen technischen Details von modernen In- und Outdoorstoffen gehörten zu den Highlights des futuristisch anmutenden R+T-Messestandes. Mit seinem „Lab“ war Dickson-Constant angereist und gewährte den Besuchern vor Ort einen exklusiven Einblick hinter die Kulissen der Forschungs- und Entwicklungsabteilung. „Im Labor haben wir zum Beispiel präsentiert, wie moderne Qualitätsprüfungen von Markisenstoffen durchgeführt werden.“ Im „Muldentest“ tauchten dafür „Orchestra“ oder „Symphony“ im Wasser ab, ohne Schaden zu nehmen, während „Sunworker“ im Reißtest seine Stärken bewiesen hat.
„Wir haben uns von den Messebesuchern gerne in die Karten schauen lassen“, sagt der Dickson-Geschäftsführer Deutschland mit einem Augenzwinkern und berichtet von einer sensationellen Resonanz bei der R+T. Auch die Einsatzmöglichkeiten von „Sunworker Cristal“ als thermischer Schutzschild und Energiespar-Rollo, das im Sommer Licht durchlässt, Wärme aber abhält und im Winter als zusätzliche Wärmedämmung fungiert, seien auf reges Interesse gestoßen. „Wir hatten mit unserem 40-köpfigen Team am Stand gut zu tun“, blickt Rippstein erfreut zurück. „Und natürlich haben sich viele unserer Gäste über unser kleines Souvenir gefreut: ein Foto von ihnen vor einem selbst gewählten, stilvollen Dickson-Bildhintergrund.“
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