Fulda | 10.08.2010
Dass die Stadt Fulda gerade in diesem und im letzten Jahr massiv investiert hat, sieht man unter anderem an den Baukränen, Baustellen und den Handwerkern im Stadtgebiet.
In der letzten Magistratssitzung konnten die haupt- und ehrenamtlichen Mitglieder diesen Investitionsschub durch neue Auftragsvergaben unterstützen. „Gerade die heimische Bauwirtschaft und das heimische Handwerk sind Gewinner der neuen Vergaben“, so Oberbürgermeister Gerhard Möller bei der Vorstellung der neuen Projekte. Viele Aufträge sind Anschlusstätigkeiten und bilden teils den Zwischenschritt bzw. das Bauende der Investitionen in Schulen, in Kindertagesstätten, in Bürgerhäusern, Sporthallen oder sonstigen Gebäuden. Neben dem Bau und der Sanierung von Gebäuden legt die Stadt besonderen Wert auf die Ausstattung und Umfeldverbesserungen. „Unser Hauptaugenmerk liegt bei der jungen Generation, aus diesem Grunde stand im Rahmen der Investitionsprogramme von Land und Bund auch der Bereich Schule und Kindergarten in der Prioritätenliste ganz oben. Jedoch möchten wir auch das örtliche Miteinander und die örtliche Kommunikation unterstützen. Durch die Sanierungen, Erweiterungen und Verbesserungen bei den Gemeinschaftshäusern können wir diesem gerecht werden“, so der OB. Sporthalle, Stadtbibliothek und Kanzlerpalais Neben der Vergabe von Ingenieurleistungen für den Neubau der Sporthalle für die Ottilienschule in Niesig vergab der Magistrat u. a. die Metallbauarbeiten für die Fassade des Anbaus der Hochschul- und Stadtbibliothek in Höhe von 265.000 EUR, die Sanitärarbeiten (43.000 EUR) sowie die Dachdichtungsarbeiten in Höhe von 73.000 EUR. Für die neue Kindertagesstätte St. Blasius konnten die Trockenbauarbeiten in der Höhe von 46.000 EUR vergeben werden. Eine Modernisierung und ein Umbau der naturwissenschaftlichen Räume der Bardoschule in Höhe von rund 53.000 EUR wird das Lernumfeld der Schule erheblich aufwerten. Besonders erfreut ist Möller über die energetische Sanierung des Kanzlerpalais. Das Gebäude mit Sitz der städtischen VHS soll im Zuge des Förderprogramms „Aktive Kernbereiche“ grundlegend saniert und umgebaut werden, wobei der Denkmalschutz von Teilen des Baus hier erhöhte Anforderungen an die Planungen stellt. „Das Kanzlerpalais im Ensemble mit der Stadtpfarrkirche bildet einen besonderen Blickfang im Bereich Unterm Heilig Kreuz. Wir gehen behutsam mit der Sanierung und der räumlichen Umgestaltung um. Dennoch möchten wir den Gebäudekomplex für die Zukunft fit machen und eine bessere Nutzungsqualität erreichen“, begründet der Verwaltungschef die Maßnahme im Herzen Fuldas. Leistungsfähige heimische Wirtschaft Möller ist sich sicher, dass alle Investitionen „gut angelegt sind“ und zum anderen das heimische Handwerk und die Wirtschaft vor Ort unterstützt. „Wir sind dankbar, dass wir so eine leistungsfähige Handwerkerschaft in Osthessen besitzen, die die Aufträge in einer guten Qualität abarbeiten können“.
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