Zaug entlässt junge Menschen ins Berufsleben - Grabe-Bolz macht Mut - Schneider: Echte Chance und solides Fundament
Zaug entlässt junge Menschen ins Berufsleben - Grabe-Bolz macht Mut - Schneider: Echte Chance und solides Fundament
„Ausbildung ist das beste Projekt, das wir anzubieten haben - eine
fachliche Ausbildung, die dazu befähigt, am Arbeitsmarkt nachhaltig Fuß
zu fassen, die die Persönlichkeitsbildung fördert und zugleich mit der
Stärkung individueller Kompetenzen verbunden ist“, beschrieb
Zaug-Geschäftsführerin Monika Neumaier anlässlich der Verabschiedung von
32 Auszubildenden in sieben Berufen die Philosophie des Zentrums für
Arbeit und Umwelt Gießen.
Dieses bietet Jugendlichen die Chance einer Ausbildung, die ansonsten
wohl „unversorgt“ blieben - mit allen damit zusammenhängenden möglichen
negativen Folgen für sie selbst und auch für die Gesellschaft.
Ausbildungsleiter Georg Erb nannte die Berufssparten, in denen Zaug in
Kooperation mit der Gesellschaft für Integration und Arbeit Gießen
(Giag) ausbildet: Elektromonteure, Maler und Lackierer, Gebäudereiniger,
Gartenbauhelfer, Hauswirtschafterinnen, Köche und Restaurantfachkräfte.
Ein Drittel der Azubis waren Frauen, 44 Prozent haben einen
Migrationshintergrund.
Landrätin Anita Schneider und Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz
waren eigens in den Kiesweg nach Wieseck gekommen, um den Lehrlingen
für ihren Ausbildungserfolg und Zaug für die wichtige Arbeit zu danken.
„Gerade Wege gehen sich einfach“, machte Grabe-Bolz den jungen
Berufsanfängern Mut, und Schneider sieht in der Ausbildung eine „echte
Chance und ein solides Fundament“. Zumal Zaug auch bei der Stellensuche
behilflich ist und somit die Betreuung über die eigentliche
Ausbildungszeit hinaus ausweitet, betonte Neumaier.
„Und das gelingt uns von Jahr zu Jahr besser“, betonte die
Geschäftsführerin, die zudem auf die Zulassung für gewerbliche
Zeitarbeit und Arbeitnehmerüberlassung hinweist, über die Zaug seit 2006
verfügt. In dieser Zaug-Zeitarbeit kommen junge Leute unter, wenn der
Sprung auf den ersten Arbeismarkt nicht im erhofften Maß gelingt.
Die 32 erfolgreichen Zaug-Azubis sind: Als Elektroanlagenmonteure
Manuel-Alexander Rühl (Reiskirchen), Kevin Libawski (Buseck), Christian
Handschuch (Lollar) sowie Sean Hull, Phone Naing, Sükrü Demir, Goran
Grbavac und Raymund Erojo (alle Gießen). Die Gebäudereiniger Robel
Ambaye (Gießen), George Girgis (Linden) und Patrick Huber (Pohlheim).
Die Hauswirtschafterinnen Maria Kolomeez (Gießen) und Tanja Telizki
(Pohlheim).
Die Köche Ekatarina Rempel (Linden), Alwina Schiller (Lich), Melissa
Haleman (Langgöns), Johnatan Aranjo Sousaa (Lollar) und Siegfried
Halilov (Gießen).
Die Maler und Lackierer Kevin Hofmann (Grünberg), Daniel-James Smith und
Dennis Gomes-Marques (Buseck) sowie Julia Meiß, Mike Landgraf und
Michael Hermann (alle Gießen). Und die Restaurantfachleute Aslan Eren
(Buseck), Sevime Krasnici (Staufenberg), Christina Maaß (Pohlheim),
Kamil Grolik (Grünberg) sowie Ali Al Dailami, Sevim-Gabriele Durak,
Virginia Krämer und Stanislav Pogorelov (alle Gießen).
Foto: In sieben Berufe werden die jungen Leute nach ihrer Ausbildung bei Zaug entlasssen.Bild : eil
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