Kindertageseinrichtungen

„Qualifizierung der Träger von Kindertageseinrichtungen im Lahn-Dill-Kreis“

Lahn-Dill / Biedenkopf | 13.12.2011

„Personen“, von links: Bertram Kasper (GISA), Hans-Dieter Moos, Angelika Mohr, Barbara Böcher, Esther Schmidt (GISA), Diana Bast
„Personen“, von links: Bertram Kasper (GISA), Hans-Dieter Moos, Angelika Mohr, Barbara Böcher, Esther Schmidt (GISA), Diana Bast

Gut besuchte Veranstaltung Ende November im Kreishaus Wetzlar: Die diesjährige  Trägerkonferenz beschäftigt sich mit dem wichtigen Thema der „Qualifizierung der Träger von Kindertageseinrichtungen im Lahn-Dill-Kreis“.

Im Kontext des gesellschaftlichen Wandels und bei Fragen der Standortsicherung müssen sich die Kommunen besonders den Themen Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Qualität in der Tagesbetreuung für Kinder, Ausbau von Krippenplätzen und flexiblen Betreuungszeiten stellen. Damit verbunden sind veränderte Herausforderungen für die Verantwortlichen der kommunalen und freien Träger von Kindertageseinrichtungen. Kinder- und Jugenddezernent Roland Wegricht: „Die Weiterentwicklung der Qualität in der Kindertagesbetreuung im Lahn-Dill-Kreis ist unser gemeinsames Interesse.“

Hans-Dieter Moos, Leiter des Fachdienstes „Tagesbetreuung für Kinder“ des Lahn-Dill-Kreises, konnte schon gleich zu Beginn der Veranstaltung zur Begrüßung „Bilanz“ ziehen: Die Städte und Gemeinden des Lahn-Dill-Kreises waren fast vollständig vertreten – 11 Bürgermeister, 4 Pfarrer/Pfarrerinnen, 33 Sachbearbeiter/innen, 11 Fachkräfte, Vertreterinnen/Vertreter 13 freier Träger (inkl. Kirchen) von Kindertageseinrichtungen. Sie nutzten die Gelegenheit, sich über Möglichkeiten der Weiterqualifizierung für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durch den Lahn-Dill-Kreis zu informieren.

Was steckt dahinter?

Der Lahn-Dill-Kreises möchte mit seinen „Richtlinien zur Förderung Qualität entwickelnder und verbessernder Maßnahmen der Tageseinrichtungen für Kinder und deren Träger“ einen wichtigen Beitrag leisten und bietet u. a. allen kommunalen und nicht kommunalen Trägern von Einrichtungen durch den Lahn-Dill-Kreis finanzierte Trägerqualifizierungen an.

In der Trägerkonferenz wurden durch die St. Elisabeth Innovative Sozialarbeit gGmbH (GISA) die Module und Arbeitsgruppen vorgestellt. Dabei können Träger ihre für die Kindertagesstätten zuständige Sachbearbeitung und Leitung u. a. zu folgenden Themen schulen lassen: Trägeraufgaben – Gesetzesgrundlagen – Bedarfsplanung – Qualitätsentwicklung – Personalauswahl/-entwicklung – Evaluation – Transfer in die Gremien.


Tagesprogramm / Themen der Trägerkonferenz
(14:00 bis 17:30 Uhr am 24. November 2011 im Großen Sitzungssaal der Kreisverwaltung Wetzlar)

●    Begrüßung / Einführung durch Hans-Dieter Moos (Organisatorisches) und Roland Wegricht (Ausbauplanung 2011 – 2013 im Lahn-Dill-Kreis)

●    Qualifizierung des zuständigen Trägerpersonals gemäß der „Richtlinien des Lahn-Dill-Kreises zur Förderung Qualität entwickelnder und verbessernder Maßnahmen der Tageseinrichtungen für Kinder und deren Träger“ – Vorstellung der Module; Bekanntgabe der Zusammensetzung der regionalen Arbeitsgruppen; Bedarfsabfrage; Terminfestlegung für die Auftaktveranstaltungen durch Bertram Kasper, Geschäftsführer und Esther Schmidt, Assistenz der St. Elisabeth Innovative Sozialarbeit gGmbH (GISA) in Marburg.

●    Beteiligung der Abteilung Gesundheit des Lahn-Dill-Kreises bei Betriebserlaubnisverfahren – Jana Reichel, Hygieneinspektorin im Fachdienst Infektionsschutz und Umweltmedizin der     Abteilung Gesundheit des Lahn-Dill-Kreises.

●    Vorstellung der Vereinbarung des Lahn-Dill-Kreises nach §§ 8a, 8b und 72a SGB VIII (*) durch Andreas Kreuter, Leiter der Abteilung Kinder- und Jugendhilfe des Lahn-Dill-Kreises.
(*): „Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung“ und „Persönliche Eignung“ im Sozialgesetzbuch VIII, Kinder- und Jugendhilfe.

●    Aktuelle Informationen des Fachdienstes rundeten die Veranstaltung ab.

Fazit:
Die Trägerkonferenz 2011 kann als voller Erfolg gewertet werden. Die anwesenden Trägervertreter und Leitungskräfte von Kindertageseinrichtungen gingen sofort nach der Vorstellung der Module in regen Austausch und vereinbarten die ersten Termine für die regionalen Auftaktveranstaltungen vor Ort. Der große Zuspruch der anwesenden Entscheidungsträger erfreute die Initiatoren sehr.

Ihre Ansprechpartnerinnen bei der Kreisverwaltung für Fragen zum Thema sind Diana Bastian, Tel. 02771 407-516, Barbara Böcher, Tel. 06441 407-1563 und Angelika Mohr, Tel. 02771 407-442.

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