Vogelsberg | 18.04.2012
Der Krankenstand in Gesamt-Hessen lag 2011 bei durchschnittlich 5,4 Prozent
Der Krankenstand ist unter den Mitgliedern der AOK-Krankenkasse in Betrieben und Verwaltungen des Landkreises Gießen von 5,6 Prozent im Jahr 2010 auf 5,8 Prozent im vergangenen Jahr gestiegen. Auch 2009 lag die Quote bei 5,6 Prozent. Pro AOK-Mitglied fielen im Schnitt 21,1 Krankheitstage an, die durchschnittliche Krankheitsdauer pro Fall lag bei 11,1 Tagen.
Das teilte AOK-Chefin Alexia Selmani anlässlich der Veröffentlichung des aktuellen Gesundheitsberichts für den Landkreis Gießen mit. „Besonders interessant: Der Krankenstand in Gesamt-Hessen lag 2011 bei durchschnittlich 5,4 Prozent. Hier liegen wir deutlich darüber“, sagte Selmani.
Der Anteil von Arbeitsunfähigkeitsfällen mit einer Dauer von mehr als sechs Wochen betrug 3,6 Prozent. „Diese Langzeiterkrankungen verursachten aber gleichzeitig 37,7 Prozent aller Ausfalltage“, so Selmani.
Hauptursache der Arbeitsunfähigkeit waren - bezogen auf die Zahl der Ausfalltage - Erkrankungen der Atemwege, des Knochensystems sowie Verletzungen.
Auf Platz vier lagen die psychischen Erkrankungen. Sie machten insgesamt 9,1 Prozent aller Arbeits-unfähigkeitstage aus.
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