Schneider: Fortbildung wichtig

Schneider: Fortbildung wichtig

Vogelsberg | 20.07.2010

Passgenaue, begleitende Fortbildung und Weiterqualifikation notwendig, da auch in der Verwaltung „nichts beständiger ist als der
Passgenaue, begleitende Fortbildung und Weiterqualifikation notwendig, da auch in der Verwaltung „nichts beständiger ist als der

Passgenaue, begleitende Fortbildung und Weiterqualifikation notwendig, da auch in der Verwaltung „nichts beständiger ist als der Wandel“

Die erfolgreichen Absolventen 2010 der Verwaltungsseminare Gießen und Marburg - sie zählen zum Verwaltungseminar Wiesbaden, das neben Darmstadt, Frankfurt und Kassel eine von vier Bezirksleitungen des hessischen Verwaltungsschulverbandes bildet - nahmen in der Aula der Universität Gießen ihre Lehrgangszeugnisse und -zertifikate entgegen.
Ein großer Teil der rund 150 jungen Verwaltungsbediensteten hat am Verwaltungsseminar Gießen und Marburg seine Grundausbildung erfolgreich absolviert, etliche weitere Aufbauqualifikationen bis hin zum Verwaltungsfachwirt. Allesamt sind sie Beschäftigte in Gemeinde-, Stadt- und Kreisverwaltungen zwischen Westerwald und Vogelsberg, gehören zu Ämtern und Behörden wie Finanz- oder Staatlichen Schulämtern oder auch zum Regierungspräsidium Gießen. Deshalb waren neben zahlreichen Behördenleitern, Lehrbeauftragten, Prüfungsausschussmitgliedern, Verwandten und Partnern der Absolventen auch Regierungspräsident Dr. Lars Witteck und Landrätin Anita Schneider bei der Zeugnisübergabe anwesend, anlässlich derer sich Studiendirektor Erich Steinmetz als Leiter des Verwaltungsseminars Gießen und Marburg an den Berufsnachwuchs wandte.
„Bleiben Sie der Branche namens Verwaltung treu“, riet Steinmetz und wies auf die demografische Entwicklug hin, angesichts derer die Arbeitsplätze in der Verwaltung immer sicherer würden und es wahrscheinlich sogar erneut möglich werde könnte, sich wie „in den guten alten Zeiten den Arbeitsplatz sogar wieder aussuchen zu können. Und das auf der Basis einer Ausbildung beim hessischen Verwaltungschulverband, der als bundesweit einziger über ein Qualitätszertifikat in Sachen Aus- und Weiterbildung verfüge.
Schneider legte dem Verwaltungsnachwuchs nahe, sich bewusst zu machen, dass eine passgenaue, begleitende Fortbildung und Weiterqualifikation notwendig sei, weil auch in der Verwaltung „nichts beständiger ist als der Wandel“. Nur Weiterbildung garantiere auf Dauer die auch in der Verwaltung zum Erfolg notwendige Teamarbeit. Denn Lernen, so Schneider im Zitat eines alten chinesischen Denkers, ist wie Schwimmen gegen den Strom - hört man damit auf, fällt man zurück.
Witteck, Schneider und Kneip überreichten Urkunden und Auszeichnung an die zehn Lehrgangsbesten: Rabea Engel (Kreisausschuss Gießen) Theresa Seipp (Staatliches Schulamt Marburg-Biedenkopf), Patricia Hölscher (Finanzamt Gießen), Natalie Abendroth (Magistrat Grünberg), Johannes Jürgen Schmuidt (Magistrat Wetzlar), Damaris Bamberger (Kreisausschuss Marburg-Biedenkopf), Lena Dziehl (Magistrat Marburg), Frank Richtberg (Kreisausschuss Vogelsbergkreis), Heike Wortmann und Petra Otterbein (beide Regierungspräsidium Gießen).


Foto: Die zehn Besten von 150 aktuellen erfolgreichen Absolventen der Verwaltungsseminare Gießen und Marburg mit Landrätin Anita Schneider (r.), Regierungspräsident Lars Witteck (Mitte hinten) und Vizeregierungspräsident Hans-Otto Kneip (2. v. l.). Bild: eil


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