
Passgenaue, begleitende Fortbildung und Weiterqualifikation notwendig, da auch in der Verwaltung „nichts beständiger ist als der
Passgenaue, begleitende Fortbildung und Weiterqualifikation notwendig, da auch in der Verwaltung „nichts beständiger ist als der Wandel“
Die erfolgreichen Absolventen 2010 der Verwaltungsseminare Gießen und
Marburg - sie zählen zum Verwaltungseminar Wiesbaden, das neben
Darmstadt, Frankfurt und Kassel eine von vier Bezirksleitungen des
hessischen Verwaltungsschulverbandes bildet - nahmen in der Aula der
Universität Gießen ihre Lehrgangszeugnisse und -zertifikate entgegen.
Ein großer Teil der rund 150 jungen Verwaltungsbediensteten hat am
Verwaltungsseminar Gießen und Marburg seine Grundausbildung erfolgreich
absolviert, etliche weitere Aufbauqualifikationen bis hin zum
Verwaltungsfachwirt. Allesamt sind sie Beschäftigte in Gemeinde-, Stadt-
und Kreisverwaltungen zwischen Westerwald und Vogelsberg, gehören zu
Ämtern und Behörden wie Finanz- oder Staatlichen Schulämtern oder auch
zum Regierungspräsidium Gießen. Deshalb waren neben zahlreichen
Behördenleitern, Lehrbeauftragten, Prüfungsausschussmitgliedern,
Verwandten und Partnern der Absolventen auch Regierungspräsident Dr.
Lars Witteck und Landrätin Anita Schneider bei der Zeugnisübergabe
anwesend, anlässlich derer sich Studiendirektor Erich Steinmetz als
Leiter des Verwaltungsseminars Gießen und Marburg an den Berufsnachwuchs
wandte.
„Bleiben Sie der Branche namens Verwaltung treu“, riet Steinmetz und
wies auf die demografische Entwicklug hin, angesichts derer die
Arbeitsplätze in der Verwaltung immer sicherer würden und es
wahrscheinlich sogar erneut möglich werde könnte, sich wie „in den guten
alten Zeiten den Arbeitsplatz sogar wieder aussuchen zu können. Und das
auf der Basis einer Ausbildung beim hessischen Verwaltungschulverband,
der als bundesweit einziger über ein Qualitätszertifikat in Sachen Aus-
und Weiterbildung verfüge.
Schneider legte dem Verwaltungsnachwuchs nahe, sich bewusst zu machen,
dass eine passgenaue, begleitende Fortbildung und Weiterqualifikation
notwendig sei, weil auch in der Verwaltung „nichts beständiger ist als
der Wandel“. Nur Weiterbildung garantiere auf Dauer die auch in der
Verwaltung zum Erfolg notwendige Teamarbeit. Denn Lernen, so Schneider
im Zitat eines alten chinesischen Denkers, ist wie Schwimmen gegen den
Strom - hört man damit auf, fällt man zurück.
Witteck, Schneider und Kneip überreichten Urkunden und Auszeichnung an
die zehn Lehrgangsbesten: Rabea Engel (Kreisausschuss Gießen) Theresa
Seipp (Staatliches Schulamt Marburg-Biedenkopf), Patricia Hölscher
(Finanzamt Gießen), Natalie Abendroth (Magistrat Grünberg), Johannes
Jürgen Schmuidt (Magistrat Wetzlar), Damaris Bamberger (Kreisausschuss
Marburg-Biedenkopf), Lena Dziehl (Magistrat Marburg), Frank Richtberg
(Kreisausschuss Vogelsbergkreis), Heike Wortmann und Petra Otterbein
(beide Regierungspräsidium Gießen).
Foto: Die zehn Besten von 150 aktuellen erfolgreichen Absolventen der
Verwaltungsseminare Gießen und Marburg mit Landrätin Anita Schneider
(r.), Regierungspräsident Lars Witteck (Mitte hinten) und
Vizeregierungspräsident Hans-Otto Kneip (2. v. l.). Bild: eil
Weitere Nachrichten finden Sie auch unter: www.giessener-anzeiger.de
zurück drucken versenden verlinkenArtikel verlinken
Wenn Sie diesen Artikel von B4BMITTELHESSEN.DE verlinken wollen, können Sie einfach den nachfolgenden HTML-Code auf Ihre Webseite einfügen:
© B4BMITTELHESSEN.DE - Der Inhalt dieser Seiten ist urheberrechtlich geschützt. Die Nachrichten sind nur für die persönliche Information bestimmt. Jede weitergehende Verwendung, insbesondere die Speicherung in Datenbanken, Veröffentlichung auf anderen Webseiten, Vervielfältigung und jede Form von gewerblicher Nutzung sowie die Weitergabe an Dritte - auch in Teilen oder in überarbeiteter Form - ohne Zustimmung von vmm wirtschaftsverlag gmbh & co. kg ist untersagt. | Impressum