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Auch im Jubiläumsjahr hohes Niveau an Investitionen

Wetterau | 21.02.2012

Gnadl: „Durch kontinuierliche Investitionen ist unser Netz in der Lage, die eingespeisten EEG-Mengen sicher aufzunehmen und glei
Gnadl: „Durch kontinuierliche Investitionen ist unser Netz in der Lage, die eingespeisten EEG-Mengen sicher aufzunehmen und glei

Gnadl: „Durch kontinuierliche Investitionen ist unser Netz in der Lage, die eingespeisten EEG-Mengen sicher aufzunehmen und gleichzeitig unseren Stromkunden weiterhin den bereits vorhandenen hohen Grad der Versorgungssicherheit zu garantieren.“

Wie bereits in den vergangenen Jahren investiert die OVAG-Gruppe auch im Jahr ihres 100-jährigen Bestehens konsequent in die Erneuerung und Erweiterung ihres bestehenden Stromnetzes. Ein nicht unerheblicher Anteil entfällt dabei auf die Ertüchtigung der Netze zur Aufnahme von aus erneuerbaren Energien erzeugtem Strom. Durch den enormen Zuwachs speziell von Photovoltaikanlagen sind umfangreiche Investitionen im Netz erforderlich, um die eingespeisten Mengen zuverlässig abzuleiten.

 

Rolf Gnadl, Vorstand der OVAG-Netz AG: „Durch kontinuierliche Investitionen ist unser Netz in der Lage, die eingespeisten EEG-Mengen sicher aufzunehmen und gleichzeitig unseren Stromkunden weiterhin den bereits vorhandenen hohen Grad der Versorgungssicherheit zu garantieren.“

 

Ein Schwerpunkt bei den Investitionen stellt in diesem Jahr die Fertigstellung des bereits im vorigen Jahr begonnenen Neubaus des Schalthauses im Umspannwerk Nidda dar. Hier erfolgen nun der Einbau der neuen Schaltanlage in gasisolierter Technik sowie die bauliche Fertigstellung und die Anbindung an das bestehende Netz. Die Kosten hierfür belaufen sich im Jahr 2012 auf zirka eine Million Euro, der Gesamtumfang beträgt 2,3 Millionen Euro.

 

Als weiterer Schritt zur großräumigen Sicherstellung der Versorgungssicherheit im Raum Altenstadt/Florstadt/Nidda steht der zweite Abschnitt der leistungsstarken 20-kV-Kabelverbindung von Altenstadt über Mockstadt nach Ranstadt an. Das Volumen liegt bei rund 750 000 Euro.

 

Einen erheblichen Anteil ihres Investitionsrahmens stellt die OVAG für die Erneuerung des Mittel- und Niederspanungs-Freileitungs- und Kabelnetzes zur Verfügung. Ein Großteil hiervon entfällt auf die Verkabelung des oberirdischen 0,4 kV-Freileitungsnetzes. Diese Arbeiten sind in vielen Fällen in Kombination mit kommunalen Anliegen wie beispielsweise der Erneuerung von Abwasser- und Wasserleitungen oder Straßen koordiniert, um die Beeinträchtigungen für die Betroffenen so gering wie möglich zu halten.

 

Ebenfalls setzt das Unternehmen die Netzautomatisierung mit der Ausrüstung von Transformatorenstationen durch fernsteuerbare Schaltanlagen fort sowie den Einbau von Kurzschlusseinrichtungen zur schnellen Fehlerlokalisierung.

 

Zur besseren Ermittlung der Netzauslastung werden in ausgewählten Transformatorenstationen Messeinrichtungen für Strom und Spannung eingebaut. Mit der Kenntnis dieser Messwerte ist es möglich, im Fall einer hohen Netzrückspeisung durch erneuerbare Energien rechtzeitig Korrekturen einzuleiten, um die Netzstabilität zu gewährleisten. Darüber hinaus wird für die Verbundleitwarte in Friedberg ein Berechnungssystem installiert, mit dem bereits im Vorfeld Netzzustände simuliert werden können. Hierfür sind ungefähr 400 000 Euro vorgesehen.

 

Überdies werden mehr als 5,5 Millionen für den Betrieb und die Instandhaltung (Inspektionen, Wartungen und Instandsetzungen) des Stromnetzes aufgewendet. Hervozuheben sind die Fortsetzung der Trafofundamentsanierung sowie die Erneuerung der 110 kV-Schaltgeräte im Umspannwerk Büdingen, die Sanierung der Trafofundamente im Umspannwerk Ober-Erlenbach und die Ausrüstung von bestehenden 20 kV-Freileitungen mit modernen Vogelschutzmaßnahmen.

 

Wie bereits in den zurückliegenden Jahren kann die OVAG auch für 2011 auf eine im Vergleich zum bundesweiten Durchschnitt relativ geringe Ausfallzeit verweisen. „Das wiederum ist gewiss auf die hohe Investitionsbereitschaft unseres Unternehmens in die Netzanlagen und den guten Ausbildungsstand unseres Betriebspersonales zurückzuführen“, so Gnadl.

 

„Wenn möglich, bevorzugen wir bei der Fremdvergabe von Auftragsleistungen im Versorgungsgebiet ansässige Liefer- und Montagefirmen. Somit verbleibt ein nicht unerheblicher Teil dieser Investitions- und Instandsetzungsgelder in Oberhessen, ist somit eine weitere Unterstützung der hier ansässigen Unternehmen“, versicherte außerdem OVAG-Vorstandsvorsitzender Rainer Schwarz.

 

 

Foto: Auch 2012 investiert die OVAG erheblich in ihr Stromnetz. Bild: red

 

 

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